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Deutsche Immobilienpreise ziehen an Sowohl die Mieten als auch die Kaufpreise für Eigentumswohnung sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen – die teuerste Stadt Deutschlands bleibt München Um satte 78 Prozent sind die Mieten in den fünfzig gefragtesten Standorten Deutschlands gestiegen. Und auch die Eigentumswohnungen haben sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 54 Prozent verteuert. Das zeigt das aktuelle Miet- und Kaufpreisranking von empirica, welches für das zweite Quartal 2009 erstellt wurde.
Einsame Spitze ist München mit 12,02 Euro/qm Miete und 3.459 Euro für den Kauf. Während in Sachen Miete noch Frankfurt (10,87 Euro/qm) und Heidelberg (10,55 Euro/qm ) auf dem Treppchen stehen sind Eigentumswohnungen in Baden-Baden (3.030 Euro/qm) und Regensburg (2.887 Euro/qm) mit am Teuersten. Hamburg belegt in beiden Kategorien Rang Vier.
Innerhalb der Top-10-Städte hat Freiburg mit neun Prozent Preissteigerung bei den inserierten Neubaumieten am meisten zugelegt. Leichte Rückgänge gab es nur in Mainz und Darmstadt. Bundesweit kostet die Miete in 27 von 118 kreisfreien Städten mehr als acht Euro pro Quadratmeter, 24 liegen bei sieben Euro und 37 bei sechs Euro. Nur fünf Großstädte im Osten bieten mittlere Neubaumieten unter fünf Quadratmeter an.
Bei den Eigentumswohnungen sind die größten Preissteigerungen mit acht Prozent in Baden-Baden zu verzeichnen, die größten Rückgänge gab es mit ebenfalls acht Prozent in Rostock. Die neun teuersten Städte weisen Quadratmeterpreise von über 2.500 Euro pro Quadratmeter aus, weitere 35 liegen zwischen 2.000 und 2.500 Euro. Das Gros der kreisfreien Städte verlangt durchschnittlich 1.500 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter.Quelle: Bellevue |
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